Wie die meisten von euch wissen, war ich die letzten 10 Tage in meinem Heimatland Ukraine. Das letzte Mal war ich dort vor 2 Jahren, weil meine Großmutter verstorben war … also aus keinem schönen Anlass. Dieses Mal bin ich in der Ukraine aus einem viel positiveren Anlass gewesen: Mein Großvater  ist am 31. Oktober stolze 90 Jahre geworden! Und um mit der restlichen Familie länger beisammen zu sein, waren ganze zehn Tage genau das richtige für uns.

Die Stadt – Dnepropetrovsk

Mittlerweile wurde die viertgrößte Stadt der Ukraine in Dnipro umbenannt. Die Stadt liegt so ziemlich im Zentrum der Ukraine und weist aktuell ca. 1 Million Einwohner auf. Mehr als 90% sprechen Russisch als Alltagssprache, jedoch werden staatliche Dokumente wie Diplomarbeit etc. in ukrainisch abgelegt. Da mich immer alle fragen, ob ich russisch oder ukrainisch spreche: russisch

Meine Story

Weil ich oft gefragt werde, ob ich hier in Deutschland oder in der Ukraine geboren bin, beantworte ich euch diese und noch andere Fragen in diesem Beitrag. Ich bin gebürtige Ukrainerin, geboren in Dnirpo und meine Eltern, mein älterer Bruder und ich sind im Jahr 2001 nach Deutschland, München gezogen. Seitdem lebe ich immer noch in München und sehe diese Stadt als meine Heimatstadt. Damals war ich 7 Jahre jung und konnte kein Wort deutsch, ebenso wie meine ganze Familie. Meine restliche Familie, also meine Großeltern, Onkel, Tante und Cousinen etc. sind in Dnirpo geblieben. Ich bin sehr selten in der Ukraine, weil mich dort nicht mehr viel festhält und mir das Verständigen mit meiner Familie dort immer schwerer fällt, weil ich die Sprache langsam verlerne.

Das war interessant

Im Vergleich zu deutschen Städten gibt es in der Ukraine die sogenannten „Marshrutki“. Das sind kleine Buse und Transporter, die eine gewisse Strecke abfahren, jedoch an jedem Punkt halten. Steht man draußen, muss man sich einfach bemerkbar machen und der Fahrer hält und lässt dich einsteigen. Bist du drinnen, sagst du einfach an welcher Ecke, Straße, vor / nach der Kreuzung aussteigen möchtest und wirst rausgelassen. Eine Fahrt kostet 6 Griwna, das sind umgerechnet 19 Cent. Fährt man mit der Tram, zahlt man bei der Ticketverkäuferin in der Tram 3 Griwna, also ca. 8 Cent. Auch Taxis sind unfassbar günstig. Himmlische Preise, oder? Der Nachteil ist, dass es keine Fahrpläne gibt, jedoch fährt das Meiste im 5-10 Minuten-Takt. Wir in Deutschland hingegen zahlen gefühlte Millionen an die deutsche Bahn und dürfen mit täglichen ca. stündlichen Verspätungen rechnen 😀

Fotos

Zum Blogpost versuche ich, wie von euch gewünscht, ein Video zu schneiden 😀 Als Anfänger „Youtuberin“ werde ich mich natürlich, um ein gutes Resultat bemühen. Bei meiner großen Spiegelreflexkamera ist Videodrehen gar nicht so easy … Vor allem in einer Stadt, bei der ich ständig fürchten muss, dass mir die Kamera aus der Hand gestohlen wird. Aus dem Grund gebe ich euch keine Garantie, dass aus meinem wenigen Material ein super duper Video entsteht hihi

One Comment
  1. Wow das sieht wirklich nach einer tollen Zeit aus *_* Besonders gut gefällt mir das Bild, bei dem du vor diesem super süßen blauen Auto stehst *_*
    Ich war leider noch nie in der Ukraine..
    Hab einen wundervollen Sonntag< 3
    Liebste Grüße,
    Sassi

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