Du hast fast jeden Tag einen Bad-Hair-Day, deine Haare sind meist glanzlos, schwer zu bürsten und Volumen fehlt dir auch? Der Grund dafür könnte falsches Haarewaschen sein. Ob du es glaubst oder nicht, dir können eine Menge Fehler beim Waschen deiner Haare unterlaufen. Diese Fehler beim Haarewaschen machen fast alle … 

 

1. Falsches Shampoo

Einer der wohl meist gemachten Fehlern ist das Verwenden eines ungeeigneten Shampoos. Beim Kauf eines Shampoos ist darauf zu achten, dass es zur eigenen Kopfhaut und Haarstruktur passt. Menschen mit Naturlocken neigen zum Beispiel zur Trockenheit und allgemein strapazierten Haar, hier wird daher eine milde Pflege benötigt. Bei Menschen mit überaktiven Talgdrüsen fetten die Haare deutlich schneller, als bei den Menschen mit einer trockener Kopfhaut. Empfehlenswert sind Shampoos mit Kräuterzusätzen, die eine Funktion haben, um die Talgproduktion der Haarwurzeln zu mindern. Koloriertes Haar hingegen braucht ein intensives Pflegeshampoo, da diese nach der Färbung strapaziert sein können. Zudem helfen spezielle Shampoos für den Erhalt der Farbe.

Drogerie Shampoo oder professionelles Frisurshampoos ?

Laut Top Friseur Carlos Barroca liegt der wesentliche Unterschied zwischen einem Shampoo aus einem Rossmann oder DM und einem professionellem Shampoo in der Konzentration. Die Drogerie Shampoos haben einen höheren Wasseranteil, weniger Pflege und sind eher an den Massenmarkt angepasst. Dagegen sind professionelle Shampoos spezifischer, in dem sie auf die verschiedenen Bedürfnisse für Haar und Kopfhaut ausgelegt sind. Um sicher zu sein, welches Haarwaschmittel wirklich zu einem passt, empfiehlt Carlos eine Beratung beim Friseur.

2. Häufigkeit des Waschens

Die Häufigkeit des Waschens hängt ebenfalls von der Haarstruktur ab. Bei einer trockenen Kopfhaut bzw. bei trockenen Haaren reicht ein seltenes Waschen aus. Zu häufiges Shampoonieren trocknet das Haar nicht nur weiter aus, sondern zerstört den natürlichen Schutzmantel auf der Kopfhaut. Folge sind Juckreiz, schnell fettendes Haar und im schlimmen Fall sogar Haarausfall oder Schuppen. Carlos empfiehlt alle zwei bis drei Tage eine Haarwäsche durchzuführen. Sehen die Haare beispielsweise am dritten Tag schon sehr fettig aus, kann man das Problem mit einem Trockenshampoo lösen.

3. Zu wenig Nässe

Damit sich das Shampoo gut verteilen und auswaschen lässt, muss das Haar vollkommen nass sein. Das Shampoo kann seine Wirkung nämlich erst dann wirklich entfalten. Merkst du erst beim Verwenden des Pflegeprodukts, dass die Haare nicht nass genug sind, kannst du den Fehler kurz mit dem Duschkopf beheben.

PS: Falls das Shampoo nicht schäumt, wasch es kurz aus und verwende ein zweites Mal eine kleine Menge an Shampoo. Beim zweiten Mal sollte es dann klappen 🙂

4. Falsche Technik

Vielen ist gar nicht bewusst, dass das Shampoo nicht auf die Spitzen sondern nur auf die Kopfhaut gehört. Schließlich befindet sich die Talgdrüsen dort und die Längen werden beim Auswaschen mit dem Schaum automatisch gereinigt. Da Wasser und  Shampoo die Schuppenschicht des Haares öffnen, müssen diese mit einem Conditioner wieder geschlossen werden. Die Spülung kommt – in den meisten Fällen – nur in die Längen. Nur bei wirklich sehr vielen und trockenen Haaren empfiehlt der Münchner Top Friseur Carlos Barroca eine Spülung ab der oberen Kopfhälfte. Conditioner machen zwar die Haare geschmeidig, glänzend und leicht kämmbar, jedoch bei falscher Anwendung auch schwerer. Die Folge: fehlendes Volumen und Probleme beim Styling.

5. Kurzes Auswaschen

Bei jeder Haarwäsche gilt es die Pflegeprodukte wieder gründlich auszuspülen. Bleiben Überreste in den Haaren, können sie die Haarfolikel verstopfen und zu Kopfhautproblemen wie Juckreiz führen. Außerdem neigen die Haare schneller zu fetten, wenn Produktreste verbleiben. Wenn deine Haare leicht quietschen und sie im leichttrockenen Zustand nicht klebrig sind, hast du alles gründlich ausgewaschen. Wusstest du schon? Gelartige Shampoos sind im Gegensatz zu cremigen Shampoos schwerer auszuwaschen, so Carlos Barroca.

6. Temperatur des Wassers

Um die Schuppenschicht der Haare nicht weiter zu öffnen, sollte heißes Wasser vermieden werden. Dadurch werden die Haare nur wieder fettiger. Ein lauwarmes Wasser ist ideal zum (Ab-) Waschen. Für einen Extraglanz rät Friseur Carlos die Haare am Ende kurz mit kalten Wasser zu spülen. Übrigens auch für ein starkes Immunsystem top! 😉

8. Mangel an Pflege

Shampoo alleine reicht auf Dauer nicht aus. „Ein Conditioner sollte bei jeder zweiten Wäsche verwendet werden, eine Haar-Kur dagegen nur bei jeder dritten Haarwäsche“, sagt Carlos, der Geschäftsführer der J.7 Hair Lounge.

9. Starkes Massieren

Obwohl sich eine Kopfmassage toll anfühlt und normalerweise die Haarwurzeln anregt, ist das Haar im nassen Zustand enorm empfindlich. Durch sanftes, kreisendes Einmassieren mit den Fingerspitzen wird die Talgdrüsenproduktion nicht angeregt und es kommt nicht zu einem schnelleren Nachfetten der Haare. Beim zu kräftigen Massieren kann dies jedoch schnell passieren, somit gilt hier das Motto „weniger ist mehr“.

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Carlos Barroca
Top Friseur & Geschäftsführer von
J.7 Hair Lounge

2 Comments
  1. Ich benutze auch nur Shampoos vom Friseur, einfach weil die Qualität auch höher ist. Den Unterschied merkt man auf jeden Fall 🙂

    Liebe Grüße aus dem Seiser Alm Hotel

  2. Die Pflegeprodukte vom Friseur machen den Unterschied. Meine Haare glänzen und haben Volumen trotz feiner Struktur. Die Pflegeprodukte vom Carlos, J7 München, sind sehr empfehlenswert! LG Manou

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