Ihr seid doch die traurigsten und erbärmlichsten Menschen, die ich jemals in meinem Leben gesehen habe. – ein Neider von nebenan

Diese und auch die unten stehenden Aussagen hat mir eine gute Freundin und gleichzeitig Bloggerkollegin zitiert, die sie auf einer Feier von einem echten Neider über uns zu hören bekommen hat.  Normalerweise widme ich nicht jedem Hater einen Blogbeitrag, aber diesmal möchte ich mich doch gerne äußern.

Wie ihr euch über Instagram profiliert und richtig followergeil seid. Ihr denkt, ihr seid die geilsten mit euren Instagram Fotos. Euer Lebensinhalt besteht doch aus nichts anderem außer Instagram. – ebenfalls vom selben Neider

Von einem alten Klassenkameraden, der mir zufälligerweise nach ca. 5 Jahren über den Weg gelaufen ist, habe ich zu Ohren bekommen, dass der gewisse Herr Neider auch bei ihm “schlecht” über mich gesprochen hat. “Sie ist jetzt Bloggerin, haha.”

Nach solchen Aussagen verliert man doch glatt den Glauben an die Menschheit, oder? Und sowas kommt von jemanden, der uns/mich persönlich kennt. Zugegeben, er kennt uns – oder zumindest mich – nicht wirklich gut. Von mögen keine Rede. Aber naja,  alles was er offensichtlich über mich weiß, ist meinen vollen, sowie meinen Instagram Namen  😉 Als ich davon erfahren habe, wurde ich traurig. Um Gottes willen nicht wegen den Beleidigungen. Nein, eher viel mehr darüber, dass jemand so ersichtlich mit seinem eigenen Leben unzufrieden ist, dass er über das Leben anderer (schlecht) sprechen muss.

Bin ich denn nun followergeil?

Klar! Welcher Blogger wünscht sich keine größere Reichweite auf Instagram? Mehr Leser, mehr Zuschauer, mehr Interaktion und eine größere Community? Daran ist nichts verwerflich. Ich bekomme die Frage, wie man an mehr Follower kommt, beinahe täglich gestellt. Also bin ich nicht die einzige “followergeile” hier 😀 Mir, sowie 2947939 andern Bloggern, Instagramern und Youtubern macht es eben Spaß das Leben mit den ganzen fremden Menschen da draußen zu teilen. Ja, wir freuen uns über jeden Besucher auf dem Blog, Follower auf Instagram und Abonnenten auf Youtube, denn es ist eine Bestätigung für uns, dass das was wir machen, sich auch wirklich lohnt.
Kleines Geheimnis: Ich freue mich über Hater, die sich insgeheim auf meinen Kanälen aufhalten, um Gesprächsstoff zu finden, sogar viel mehr 😀

Besteht mein Lebensinhalt nur aus Instagram?

Ehrlicherweise freut es mich zu hören, dass jemand denkt, Instagram wäre die einzige Sache, mit der ich mich beschäftige. Das zeigt doch nur, dass es danach aussieht, als ob ich all meine wertvolle Zeit in Instagram stecke und deshalb so “erfolgreich” bin. Aber nein, in Wirklichkeit habe ich im Moment ganz wenig Zeit für mein geliebtes Instagram. Unter der Woche verbringe ich höchstens ca. 20 Minuten pro Tag auf der Plattform. Wenn ich mal nicht in der Uni von 8 Uhr morgens bis halb 8 Uhr abends hocke, arbeite ich. Außerdem halte ich mich gerne fit, backe und verbringe meine freien Minuten mit Freunden. So ungefähr jedes zweite Wochenende stehe ich vor und hinter der Kamera für ca. 1-2 Stunden maximal. Nur wenn es wirklich möglich ist, beschäftige ich mich einen ganzen Tag lang nur mit meinem Blog und den anderen Social Media Kanälen – schließlich möchte ich besser, erfolgreicher werden. In den Ferien bzw. im Urlaub sitze ich aber gerne täglich mehrere Stunden an meinem Laptop, immerhin muss Content geliefert werden.

Und wisst ihr was? Ich mache es mit purer Freude. Es ist meine Leidenschaft, mein Hobby, mein Nebenjob. Und egal, wie viele Menschen auf dieser Welt Witze darüber reißen: Ich weiß, dass das was ich tue, sinnvoll ist.

Outfit Details
Sonnenbrille – Kapten & Son*
Bluse – Zara
gestreifte Karottenhose – Promod (ähnlich)
Schuhe – Loavies*

Ja, Blogger sein ist nicht immer rosig. Es wird so oft nicht verstanden, wie viel Arbeit und Zeit wirklich dahinter steckt. Man braucht unglaublich viel Geduld, Kraft und Zeit, um so etwas auf die Beine zubringen, was dann auch wirklich läuft. Viele Nicht-Blogger unterschätzen diese Arbeit und denken, es ist super easy mit einem Blog oder Instagram zu starten. Sie denken, es ist leicht ein schönes Foto hinzubekommen, einen Text zu verfassen, eine Webseite zu erstellen und zusätzlich gratis Produkte von Unternehmen zu bekommen.
Und wer solche miesen Bemerkungen bringt, kann mir nicht weis machen, dass er kein Neider ist. Es gibt Influencer, die durch ein einziges Foto auf Instagram eine Monatsmiete verdienen. Keiner kann mir sagen, dass er nicht darauf neidisch ist und lieber 40 h die Woche für das gleiche Geld arbeitet 😉

Geht es eigentlich nur mir so oder seid ihr auch mittlerweile über derartige hasserfüllte Äußerungen amüsiert? Ich persönlich freue mich wenn ich mitbekomme, dass sich jemand ständig auf meinen Seiten rumtreibt, kein Abonnent ist und trotzdem über alles informiert ist 🙂 Dann weiß ich, ich habe es durch meinen Fleiß geschafft die Aufmerksamkeit auf mich zu richten. Und jeder Besucher und Klick steuert zum Erfolg bei … höhö

BTW: Ich bin nicht die einzige, die von blöden Aussagen zum Bloggersein betroffen ist.

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* dieses Produkt wurde mir zu freien Verfügung gestellt.

10 Comments

    • Ohh danke dir!! Ich hoffe aber, dass du nicht solche blöden Erfahrungen machen musstest, liebe Emi <3
      Liebe Grüße zurück

  1. Toller Post, danke!
    Natürlich sind wir Blogger alle irgendwie followergeil, da hast du vollkommen recht. Anerkennung und Lob ist doch das, was der Mensch für seine Mühen gern ernten möchte. Dass das manchen leichter fällt als anderen, ist nunmal die Natur der Dinge. Aber solange man Spaß(!) an allem hat, und der Wunsch nach mehr Reichweite nicht zum Zwang wird, und man die Freude am Bloggen/Instagram etc verliert… dann ist für mich die Welt in Ordnung.

    Und viele Hater/Neider sind vermutlich nur deswegen Hater/Neider, weil sie selbst einfach nicht den Mut/Durchblick haben, um selbst mal einen Blog/Instafeed auf die Beine zu stellen. Da ist es doch einfacher und bequemer, die bestehenden Accountinhaber schwach anzureden, so fürs Ego und so 😉

    Hab einen schönen Tag, meine Liebe 🙂
    Liebe Grüße,
    Steffy

  2. Toller Post, ach ich bin sicher über mich quatschen auch einige. Aber ja dann trifft man ehemalige Mitschüler (meine Freunde waren die nie) und sagen, ah du hast dich ja verändert… ehm ja. Ich habe sogar eine Kollegin ans Bloggen verloren, zuerst fand sie es toll hat mich gelobt etc. dann nahm der Neid überhand… traurig ich mochte sie, aber sie zickte mich nur noch an, hatte nie Zeit etc. Schade, wenn ich unzufrieden bin ändere ich mein Leben um die Ziele zu erreichen und bin nicht neidisch auf andere.

    Liebe Grüsse

    Priscilla

  3. Als Blogger und Mann sehe ich es mal so: Social Media ist für viele Blogger der einzige Weg an Leser zu kommen. Bedeutet aber gleichzeitig auch, dass ohne Aktivität in diesen Kanälen keine Sau den Weg auf den Blog findet. Um bei Konversationsraten von unter einem Prozent 100 Leser auf den Blog zu bekommen, braucht man schon 100.000 Follower bei Instagram.

    Bin ich deswegen neidisch? Wohl kaum. Ein guter Blog braucht Zeit, viel Zeit. So wie eine guter Whisky seine Zeit zum reifen braucht. Und dann ist es völlig Banane, wie viele Follower ich irgendwo in den sozialen Netzwerken habe. Ich werde auch so gefunden und gelesen – und das ohne den Stress ständig irgendwo irgendwelche neuen Fotos von mir ins Netz zu stellen.

    Gruß der Bastard Blogger from Hell

  4. Hallo liebes, toller Beitrag! Du glaubst nicht, wie oft ich diese Beleidigungen zu hören kriege! einfach nur arm! Diese Leute sind wirklich zu bedauern, denn so ein Verhalten ist wirklich traurig. Zu mal es so aus dem Bekanntenkreis kommt. Die gönnen es einem am wenigsten 🙂
    Aber, davon lassen wir uns doch nicht unterkriegen!
    Hug u <3

  5. Hater und Neider gibt es in jedem Bereich – nicht nur bei den Bloggern. Es kommt immer darauf an, wie man persönlich mit dem Thema umgeht. Mir ist es total egal, was andere über mich und meinen Blog denken. Die Menschen denken sowieso nur was sie wollen.

    Dein Look gefällt mir. Bluse und Schuhe finde ich schön.- Nadelstreifen besitze ich leider gar nicht (aber da kann ich mir sehr gut einen mantel vorstellen).

    viele liebe Grüße
    Melanie / http://www.goldzeitblog.de

  6. Ein toller Post, und leider eine Situation die mir bekannt vorkommt. Besonders gefreut habe ich mich letztes jahr, als zwei Mädels aus meiner alten Stufe, die sich immer gerne über meinen Blog lustig gemacht haben, auch einen starten wollten. Und das Projekt dann nach ein paar Wochen eingestampft haben, weil es doch zu viel Arbeit war 😀

  7. Danke für den Post! Es ist eine Menge Arbeit, bis ein Blog einigermaßen zum Laufen kommt. Und ich bin relativ neu hier unterwegs. Aber ich liebe, was ich tue und das ist doch die Hauptsache. Follower, Kooperationen und Backlings kommen als Belohnung einfach noch on Top dazu!

  8. Sehr lesenswert, deine Beiträge! Soviel mal dazu. Zum Post an sich möchte ich sagen, daß ich ja noch ganz am Anfang stehe. Bin schon gespannt, was auf mich zukommt. Denn in meiner Zielgruppe 40+ sind manchmal noch gar nicht informiert über Blogs, Instagram etc. Soweit hab ich das schon mal festgestellt. Da werden sicher einige hämische und wissenfreie Kommentare kommen. Aber das gehört wohl dazu. Und sicher wird es mich, je nach Tagesform auch mal mehr oder weniger treffen. Diesen Beitrag speichere ich mir daher in meinen Lesezeichen und werde ihn mir dann wieder “vorkramen”;-) Hoffe, ich bleibe am Ball und trotze den Widrigkeiten. Bisher macht es mir, bei all der wirklich harten Anfangsarbeit, extrem Spaß und erfolgreiche Blogger wie du motivieren mich!

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