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Tipps für Blogger

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Über Plattformen mit Firmen in Kontakt treten

In meinem Youtube Video über das Thema „Mit Instagram Geld verdienen“ habe ich euch bereits grob in 5 Schritten beschrieben, wie man am besten ein Unternehmen hinsichtlich einer Zusammenarbeit auf Instagram für sich gewinnen kann. Da mich aber sehr oft Nachrichten, Mails und Kommentare zum Schritt Nr. 4 erreichen, habe ich beschlossen einen separaten Beitrag dazu zu verfassen. 

Ihr seid doch die traurigsten und erbärmlichsten Menschen, die ich jemals in meinem Leben gesehen habe. – ein Neider von nebenan

Diese und auch die unten stehenden Aussagen hat mir eine gute Freundin und gleichzeitig Bloggerkollegin zitiert, die sie auf einer Feier von einem echten Neider über uns zu hören bekommen hat.  Normalerweise widme ich nicht jedem Hater einen Blogbeitrag, aber diesmal möchte ich mich doch gerne äußern.

Wie ich in meinem letzten Beitrag schon erwähnt habe, möchte ich mich dieses Jahr eher auf andere Themen fokussieren, als auf Tipps und generell meine Gedanken bezüglich Bloggen, Bloggern und Instagram. Aber Julia von juliary.de (eine meiner Lieblingsbloggerinnen) hat heute einen total interessanten Post auf ihrem Blog veröffentlicht, der mich nicht nur zum Nachdenken, sondern auch zum Schreiben gebracht hat. Sie schreibt darüber, was sie sich von uns Bloggern für das Jahr 2017 wünscht ..

Ich kann ihr wirklich in allen Punkten zustimmen und möchte im heutigen Beitrag darüber schreiben, ob manche Influencer überhaupt die Fähigkeit haben, ihre Zielgruppe zu beeinflussen oder einfach nur ihren Status ausnutzen, um kostenlose Ware zugeschickt zu bekommen? Übrigens habe ich dazu einen Artikel aus Sicht der Unternehmen gelesen, den ich euch nicht vorenthalten möchte.

Instagram. Eine Fotoplattform auf die viele nicht mehr verzichten können – auch ich nicht (ja, ich gebe es zu. Ich bin ein kleiner Süchtling). Auf die App sollte man besonders nicht verzichten, wenn man über das Internet sich nebenbei etwas dazu verdienen möchte. Ja, mit Instagram Geld verdienen ist möglich!
Wie einige von euch vielleicht auf Snapchat schon mitbekommen haben, habe ich vor einiger Zeit mit Stephan mein erstes Youtube-Video zu diesem Thema gedreht. Da es aber vielleicht doch etwas umfangreicher ist als gedacht, habe ich mich dazu entschieden, einen ausführlicheren Beitrag dazu zu verfassen. Außerdem kann ich mich eindeutig in Schriftform besser ausdrücken als in Videoform :’D

Um es vorab klar zustellen, mit Instagram direkt könnt Ihr kein Geld verdienen. Das geht lediglich nur über Kooperationen mit Unternehmen. Was Ihr aber zuerst befolgen müsst, um überhaupt so weit zu kommen, erkläre ich hier anhand von 5 Schritten.

Kooperation (hier) = eine Zusammenarbeit zwischen einer Firma und einem Influencer (=Beeinflusster; jemand mit einer großen Reichweite auf einem Social Media Kanal). Das Unternehmen stellt dem Influencer also ein Produkt oder eine Dienstleistung zur Verfügung und erwartet im Gegenzug die Vermarktung auf dem (Instagram-) Kanal.

Kooperationen zwischen Bloggern und Firmen sind nichts Ungewöhnliches mehr. Sobald man auf einem Social-Media-Channel eine bestimmte Reichweite, die für ein Unternehmen interessant ist, erreicht, entsteht eine Zusammenarbeit. Natürlich, wenn die Interessen übereinstimmen. Doch eine Blog Kooperation mit einer Firma kann, muss aber nicht immer problemlos und fair verlaufen.

Die Werbewirtschaft hat für sich die Blogger als perfektes und günstiges Werbemittel entdeckt. Deshalb investieren Firmen lieber ihre Zeit in Blogger-Recherchen, als eine Unmenge an Geld für TV-Spots und Frauenzeitschriften auszugeben. Viele Firmen aber schätzen weder die Arbeit eines Bloggers, noch verstehen sie, wie viel Arbeit dahinter steckt. Ein Blog ist aber eine ideale Plattform, um Zielgruppen perfekt zu erreichen. Anhand von Statistiken wie Besucher, Seitenaufrufe und der durchschnittlichen Sitzungsdauer erkennt man den erreichten Erfolg, bei überteuerten Print-Anzeigen in Magazinen ist dies nicht der Fall und oft kaum nachvollziehbar. Aber auch die Glaubwürdigkeit spielt hierbei eine große Rolle. Der Unterschied zwischen Journalisten und Bloggern ist der, dass Blogger ihre eigene und persönliche Meinung vertreten, keine herkömmliche Werbekampagne schafft so viel Transparenz und Ehrlichkeit wie wir. Die meisten Marken wissen das und wollen sich mit wenig Arbeit und Geld eine große Portion Erfolg abschneiden.

Mit diesem Beitrag möchte ich nicht nur aufklären, sondern Blogger dazu animieren, standhaft zu bleiben und sich nicht ausbeuten zu lassen. Denn wenn wir Blogger zusammen halten, haben die Marken keine andere Wahl mehr, als nach unseren Regeln zu spielen 😉

 

Wisst ihr, dieses Thema beschäftigt mich schon etwas länger. Es sind Kommentare auf Instagram, die ich wirklich langsam nicht mehr sehen kann. Versteht mich nicht falsch, ich freue mich über jeden Kommentar und bin glücklich darüber, dass sich jemand die Zeit nimmt, mir in Form eines Kommentars etwas mitzuteilen. Aber wer auf mein Geschriebenes nicht eingeht, oder auch mal etwas kommentiert, was total widersprüchlich zu meinem Text ist, der hat sich ganz einfach nicht intensiv mit dem Foto befasst. Natürlich habe ich auch Follower, die wirklich Interesse an mir zeigen, auf alles eingehen und mir einfach das Gefühl geben, dass das, was sie schreiben ernst gemeint ist.