Endlich ein neuer Beautypost! Diesmal auch ein wirklich nützlicher Beitrag, wie ich finde und zwar ist das Thema: Blackhead Masken selber machen 😀
Ihr habt doch bestimmt schon von diesen Blackhead Masken oder Blackhead Killer gehört, die man seit ca. einem Jahr ständig im Internet sieht. Erkennen könnt ihr sie daran, dass sie, wie der Name schon sagt, schwarz sind. Dazu werden unzählige Videos veröffentlicht mit dem Beweis, dass die Maske Mitesser und alle Unreinheiten aus der Haut rauszieht. Und weil 90% solcher Videos meiner Meinung nie echt sind, habe ich mich nie überwunden mein Geld dafür auszugeben.

Die Preise der Blackhead Masken sind ganz unterschiedlich und beginnen bei ca. 3,29€ für 12 Stück auf Amazon und enden bei 26,99€ für 100ml  bei Douglas. Die Kosten sind also eigentlich bezahlbar. Die Frage stellt sich doch, ob das was bringt? Für meine Gesichtspflege kaufe ich für 3€ lieber nichts auf Amazon und die knapp 27€ bei Douglas auszugeben, was sich eventuell als Schrott erweisen kann, fällt mir auch nicht so leicht.

Aber meine allerliebste Alina hat mir einen super Tipp gegeben, wie man diese Maske ganz schnell, einfach und für wenig Geld nachmachen kann. Und das OHNE Kleber! Bei meiner Recherche im Internet bin ich auf ganz viele “Rezepte” gestoßen, die Kleber enthalten, was für mich ein absolutes Tabu ist. Hallo? Ich schmier mir doch nicht Kleber ins Gesicht? 😀 Kommen wir jetzt zur Einleitung.

Blackhead Maske zum Selbermachen

Dafür benötigst du:

– eine kleine Schüssel und z.B. einen Teelöffel zum Umrühren
– Kohletabletten (z.B. von DM)
– Peel Off Maske (z.B. von DM)

Einleitung: Blackhead Killer zum Selbermachen

1. Schritt: Für eure Blackhead Maske benötigt ihr 4 Kohletabletten. Zerbröckelt die Tabletten solange, bis Pulver entsteht und gebt die Masse in eine kleine Schüssel.

Tipp: je kleiner die Schüssel, desto besser!

2. Schritt: Gebt anschließend eine Hälfte der Peel Off Maske zum Pulver in die Schüssel. Verrührt alles zu einer dickflüssigen Masse.

Tipp: Das Verrühren sollte möglichst schnell sein, damit die Masse nicht eintrocknet.

3. Schritt: Verteilt die schwarze Masse rasch im euren Gesicht oder eurer T-Zone mit euren Fingern oder einem geeigneten Pinsel. Lasst die Maske ca. 25-30 Minuten trocknen. Zum Schluss entfernt ihr vorsichtig und langsam den Blackhead Killer von eurem Gesicht.

Tipp: Kleine Reste einfach mit einem lauwarmen Wasser abwaschen.

Meine Erfahrung und Tipps an euch

Nachdem ihr die Maske abgezogen habt und euer Gesicht gewaschen habt, ist eure Haut natürlich jetzt nicht vollkommen porenrein. Das möchte ich euch von Anfang an nicht versprechen. Aber die Maske entzieht abgestorbene Schuppen, Schmutz und auch ein paar Härchen. Laut meiner Erfahrung sind die Poren nach der Maske offener und die Mitesser stehen schon fast ab. Mit ein paar Eingriffen könnt ihr die Unreinheiten leichter rausdrücken. Anschließend das Gesicht noch einmal gründlich reinigen und eincremen.
Beim ersten Mal werdet ihr – je nach Haut – wahrscheinlich keine großartige Veränderung merken. Ich habe zwei Tage später mir die Maske erneut aufgetragen und das hat bei mir ein Wunder bewirkt. Meine Pickelchen und Mitesser sind beinnahe alle weg! Allerdings rate ich euch die Maske eventuell anfangs ca. 2x die Woche anzuwenden und mit der Zeit immer weniger, also 1x die Woche und dann 1x alle zwei Wochen.

Achtung, jetzt wird es ekelig. Aber dieses Bild möchte ich euch nicht vorenthalten. Hier könnt ihr sehen, dass der selbstgemachte Blackhead Killer wirklich Unreinheiten entzieht.

Wusstet Ihr schon?

Wusstet Ihr, dass Zinkmangel oft eine Ursache von Hauterkrankungen wie Akne, unreine und trockene Haut sein kann? Falls ihr mit solchen Problemen (aber auch Haarausfall, brüchige Nägel etc.) zu kämpfen habt, rate ich euch neben einer regelmäßigen Gesichtsreinigung es mal mit Zink zu probieren. Eine ausreichende Menge zinkhaltiger Lebensmittel (z.B. Käse, Nüsse) kann wirklich Wunder bewirken. Ab und zu greife ich aber auch zu Zinktabletten, wenn ich einen besonders stressigen Tag oder bzw. stressige Woche hatte und nicht zu einer zinkreicher Ernährung gekommen bin 😀

Tipp: Nahrungsergänzungspräparate aus der Drogerie helfen laut meinen Erfahrungen nicht. Versucht es mal bei der Apotheke – es liegen wirklich Welten dazwischen 😀 Ich nehme beispielsweise Unizink 50.

PS: Hier könnt ihr einen Zink-Test machen, dann wisst ihr, ob ihr an Zinkmangel leidet oder nicht!

7 Comments

  1. Hört sich echt gut an. Werd ich nächste Woche auf jeden Fall mal ausprobieren. Bin gespannt wie es bei mir wirkt. ☺❤

  2. Hallöchen Yu,
    Toller Tipp! Klingt echt interessant 🙂 Ich glaub die muss ich auch mal testen 🙂
    Grüße
    Lisa xx

  3. So eine Maske wollte ich auch schon immer mal machen – habe mich allerdings noch nicht so ganz getraut. Mit deiner Methode traue ich mich aber bestimmt mal ran 🙂

Write A Comment

%d Bloggern gefällt das: